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KI-Investitionen unter Druck: Kreditbedenken bei CoreWeave rücken Rentabilität der enormen Ausgaben in den Fokus

コアウィーブの信用不安で揺れるAI投資、巨額支出の収益性に注目

Die Kreditbedenken beim US-amerikanischen Cloud-Dienstleister CoreWeave greifen auf den US-Aktienmarkt über. Damit rückt das Risiko in den Blick, dass sich die Investitionen in KI-Infrastruktur verlangsamen könnten.

Die Aktie des Unternehmens verlor vergangene Woche auf Wochensicht 25 Prozent, der Nasdaq Composite gab ebenfalls um mehr als 4 Prozent nach. Da ab dieser Woche die großen Technologiekonzerne nach und nach ihre Geschäftszahlen vorlegen, richtet sich das Interesse des Marktes darauf, ob sich die enormen Investitionen in Gewinne ummünzen lassen.

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Sorgen greifen auch auf die Unterstützer des KI-Booms über

Im Mittelpunkt steht diesmal CoreWeave. Das Unternehmen vermietet Rechenzentren mit KI-Chips an KI-Entwickler und andere Kunden. Es ist gewissermaßen wie ein Vermieter, der einer riesigen KI-Fabrik die Ausstattung in Form von „Rechenleistung“ bereitstellt. Rückenwind durch den weltweiten KI-Boom ließ das Geschäft rasch wachsen.

Gleichzeitig schreibt das Unternehmen weiterhin Verluste. Ende Juni beliefen sich seine Verbindlichkeiten auf rund 52 Milliarden US-Dollar, umgerechnet etwa 8,2 Billionen Yen. Je stärker die Nachfrage wächst, desto mehr investiert das Unternehmen in seine Anlagen – und finanziert diese Ausgaben durch Kredite. Je schneller das Wachstum, desto stärker rückt die Frage in den Blick, ob die Schulden zurückgezahlt werden können.

Kursverluste eines Unternehmens werfen eine Frage für den gesamten Markt auf

Vergangene Woche fiel die CoreWeave-Aktie auf Wochensicht um 25 Prozent. Bemerkenswert ist, dass die Kursverluste nicht auf das Unternehmen beschränkt blieben. Sie griffen auf andere Technologiewerte über, und der Nasdaq Composite verlor mehr als 4 Prozent.

Der Markt nahm die Bonitätsbedenken bei einem einzelnen Unternehmen also als Frage an die gesamte Branche auf: „Rechnen sich die KI-Investitionen?“ Ein Abbau der KI-Investitionen ist damit nicht beschlossen. Sicher ist jedoch, dass bei der bislang oft vom Wachstumseifer geprägten Debatte über den Ausbau der Infrastruktur zunehmend ein anderer Maßstab angelegt wird: „Erwirtschaftet das Unternehmen genug Gewinne, um das geliehene Geld zurückzuzahlen?“

Geschäftszahlen werden die Rentabilität der enormen Investitionen auf die Probe stellen

Diese Woche wollen neben Meta auch das Raumfahrtunternehmen SpaceX, das ebenfalls im KI-Geschäft tätig ist, sowie der Elektroautoriese Tesla ihre Geschäftszahlen vorlegen. Auch die großen IT-Unternehmen investieren erhebliche Summen in den Aufbau von KI-Rechenzentren. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob sich diese Ausgaben in Gewinnen niederschlagen.

Am Markt werden bereits Zweifel laut, ob sich mit den Investitionen ausreichend hohe Gewinne erzielen lassen. Bei den anstehenden Geschäftszahlen dürfte weniger die Höhe der Investitionen an sich entscheidend sein als vielmehr die Frage, wie die Unternehmen den Weg zur Monetarisierung erklären.

Auch die Lage der Geldgeber wirkt als Gegenwind

Auch das Investitionsumfeld wird schwieriger. Neben den infolge der angespannten Lage im Iran gestiegenen Energiepreisen treiben Erwartungen weiterer Zinserhöhungen durch die Fed (US-Notenbank) die Kreditkosten nach oben. Rechenzentren verbrauchen große Mengen Strom, weshalb steigende Energiepreise die Betriebskosten belasten. Höhere Zinsen bedeuten für Unternehmen, die den Ausbau ihrer Anlagen mit Krediten finanzieren, eine zusätzliche Belastung.

Der Wettbewerb um KI-Infrastruktur galt oft als Technologierennen, in dem es um die Leistungsfähigkeit von Halbleitern und den Umfang der Anlagen geht. Inzwischen gewinnt jedoch auch die finanzielle Seite an Bedeutung: Wie wird das Kapital beschafft und wie werden die Investitionen wieder hereingeholt? Die Geschäftszahlen dieser Woche dürften einen Wendepunkt sichtbar machen.

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