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Google Search wandelt PDFs in HTML um und indexiert sie – auch in AI Overviews und AI Mode

Google検索はPDFをHTMLに変換してインデックス、AI OverviewsやAI Modeにも表示

John Mueller und Martin Splitt von Google haben in einem Podcast des Unternehmens erklärt, wie die Suche PDFs verarbeitet. Dabei werden PDFs mit einer speziellen Konvertierungsfunktion in HTML umgewandelt; die HTML-Version wird dann für den Index verwendet. Auch Links in PDFs werden nach der Umwandlung erkannt und können neben den regulären Suchergebnissen auch in AI Overviews und AI Mode erscheinen.

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PDFs sind keine Dateien, die von der Suche ausgeschlossen sind

Vielleicht haben Sie schon einmal gehört, dass PDFs für SEO nachteilig seien. Nach den aktuellen Erläuterungen muss man diesen Eindruck wohl etwas korrigieren.

Laut Splitt gibt es in der Suchinfrastruktur eine Komponente namens „Converter“. Sie kommt unmittelbar nach dem Rendering zum Einsatz, noch bevor entschieden wird, ob eine Datei in den Index aufgenommen wird, und leitet die Verarbeitung anhand des Dateiformats weiter. Unterstützt werden zahlreiche Formate, darunter Rich Text, Dokumente und Excel-Dateien. Dazu gehört auch eine Konvertierungsfunktion für PDFs.

Die Ausgabe nach der Konvertierung ist HTML, sodass die nachfolgenden Schritte fast ausschließlich mit HTML arbeiten. Die Suchmaschine öffnet also nicht einfach ein PDF in einem Viewer und betrachtet dessen Inhalt. Vielmehr wird das Dokument in eine Form gebracht, die auf derselben Grundlage wie eine Webseite verarbeitet werden kann.

Warum Links funktionieren

Dass in PDFs eingebettete Links wie normale Links funktionieren, lässt sich mit demselben Verfahren erklären. Splitt sagte, das PDF werde möglichst originalgetreu in HTML übertragen, sodass auch Elemente wie Links erfasst werden können. Mueller ergänzte, dass Google das PDF in eine Form umwandle, die einer Webseite ähnelt, mit der das Unternehmen vertraut ist – deshalb seien auch die Links nutzbar.

Für Unternehmen, die Unterlagen oder Informationsseiten als PDF bereitstellen, bedeutet das: Links von dort zur eigenen Website gehen möglicherweise nicht verloren.

Erscheinen in der Suche und im KI-Modus

Auch warum PDFs in AI Mode erscheinen können, wurde mit dem Konvertierungsverfahren erklärt. Wie bei der regulären Suche wird die HTML-Version indexiert und kann daher auch in AI Overviews oder AI Mode auftauchen. Bei Indexierung und Ranking würden PDFs weitgehend wie andere Dokumente behandelt, sagte Splitt.

PDFs bilden bei der KI-Suche also keine Sonderkategorie. Sind sie in die Suchgrundlage aufgenommen, können sie denselben Weg nehmen wie andere Inhalte.

Bei PDFs, die nur aus Bildern bestehen, gibt es einen Haken

Zu beachten ist, dass nicht alle PDFs als Text gelesen werden können. Ein Beispiel sind PDFs, in denen gescannte Seiten lediglich als Bilder gespeichert sind: Sie sehen zwar wie Dokumente aus, bestehen im Inneren aber aus Bildern.

Splitts einfacher Richtwert: Versuchen Sie, Text im PDF zu markieren, zu kopieren und in einen Texteditor einzufügen. Wenn das funktioniert, kann das PDF umgewandelt und für das Ranking verwendet werden. Auch Mueller sagte, dass indexierbarer Text für die Suche genutzt werden kann.

Zur Verarbeitung von Bildern in PDFs wollte Splitt keine abschließende Aussage treffen. Bei normalen Bildern wird eine URL an den Prozess für die Bildersuche übergeben, doch Bilder in PDFs haben keine eigene URL. Daher könnten sie möglicherweise nicht auf dieselbe Weise wie gewöhnliche Bilder in der Bildersuche verarbeitet werden. Splitt wies darauf hin, dass sich dies in Zukunft ändern könnte. Auch für die Dateigröße dürfte es auf der Abrufseite eine Grenze geben, die sich von der für HTML unterscheidet; eine konkrete Zahl nannte er jedoch nicht.

Warum man PDFs wählt – und was für HTML spricht

Sollte man also keine PDFs erstellen? Splitts Antwort: „Wenn der Inhalt es erfordert, ist das in Ordnung.“ PDFs seien sinnvoll, wenn das Erscheinungsbild beim Drucken genau stimmen müsse oder wenn ein Dokument interaktive Funktionen wie Formulare benötige. Als Beispiel nannte er ein PDF-Formular für die Reservierung einer Unterkunft.

Auch Speisekarten von Restaurants kamen zur Sprache. Viele Lokale stellen einfach das PDF ihrer Druckerei online. Das sei deutlich besser, als gar keine Speisekarte anzubieten. Mueller sagte ebenfalls, wenn man sich zwischen einer Speisekarte online und gar keiner entscheiden müsse, sei ein PDF besser als nichts.

Wenn man sich jedoch zwischen einem PDF und einer normalen Webseite entscheiden kann, bevorzugt Mueller Letztere. Der Grund sei die einfachere Bedienung. Wenn sich derselbe Inhalt als HTML bereitstellen lasse, werde vieles dadurch ein wenig einfacher, sagte er. Auch Splitt bevorzugt HTML, weil es flexibler ist.

Suchmaschinen möglichst wenig Arbeit machen

Die Erläuterungen zeigen, dass es nicht einfach darum geht, ob PDFs für die Suche vorteilhaft oder nachteilig sind. Entscheidend ist, wie kurz der Weg zu den Informationen ist.

PDFs gelangen erst nach einem zusätzlichen Konvertierungsschritt in die Suche. Wenn sich derselbe Inhalt als HTML bereitstellen lässt, ist es daher sicherer, ihn von Anfang an in einer Form anzubieten, die sowohl für Suchmaschinen als auch für Leser leichter zu verarbeiten ist. HTML lässt sich sofort nach dem Öffnen lesen und wird auf Smartphones weniger leicht fehlerhaft dargestellt. Das macht es auch für Menschen einfacher zu nutzen.

Wenn Sie PDFs auf Ihrer Unternehmenswebsite überprüfen möchten, sollten Sie zunächst testen, ob sich der Text kopieren lässt. Prüfen Sie anschließend, ob sich der Inhalt auch als HTML bereitstellen lässt. Das dürfte ein sinnvoller und praxisnaher Ausgangspunkt sein.

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